Highlight Simson-Revanche 2001 in Sulpach bei Bacher-Racing am 17.11.01

Die Bachers hatten alle Simsonfreaks zur Revanche auf dem Bacher-Ring, der legendären Trainingsstrecke der Bacher-Brothers eingeladen.

Das Wetter war novembertypisch ungemütlich, und man musste mit Glühmost die Nerven vorwärmen, was den meisten auch gut gelang. Auf dem Grasbahnoval direkt vor Bachers Haustüre kreischten ab 13 Uhr die 2-Takt-Rennmotoren, und die Post ging richtig ab.

 
Am Start Fahrer wie Robby Gührer, Jimmy Reitzel, Jens Laurentsen, Ibele/Wipper, Rainer Seitz, Thomas Lanz, Martin Fetz, Markus Eibl, Quax (F.Maucher), David Rundel, Dani Bacher (WM-Pilot), Sirg Schützbach, Rudi Meister, Pilotto (A. Brugger) uvm.
 

Es wurde in drei Klassen gefahren:
1. SuperCup Simson bis 50 ccm
2. NostalgieCup Simson (Schwalbe) bis 50 ccm
3. SidecarCup bis 100 ccm Eigenbauten auf Simsonbasis

Besonders hart und spannend wurde im SuperCup und SidecarCup gefahren, da hier eine gute Leistungsdichte besteht und exzellente Fahrer am Start sind. Die Rennläufe waren spannend und auf dem Niveau eines guten Grasbahnrennens, denn es wurde sogar mit Feindberührung gefahren, was besonders den Zuschauern gefiel.

SuperCup

  
Am Start waren Rainer Seitz, Robby Gührer, Jens Laurentsen, Dani Bacher, Thomas Lanz, Wüpa, H. P. Wipper,Sirg Schützbach, Jimmy Reitzel, Quaxund Pilotto. Alle Fahrer waren in Topform, wobei Jimmy Reitzel, Robby Gührer und Dani Bacherschon von Anfang als Favoriten für den Gesamtsieg gehandelt wurden.
Jimmy Reitzel hatte jedoch mit technischen Problemen zu kämpfen und wurde von Rainer Seitz und Wüpa überflügelt. Um die ersten drei Plätze wurde hart gefightet, bis die Stunde des Robby Gührer kam, und er sich gegen Reitzel und Bacher punktemäßig durchsetzten konnte und als SuperCup-Gewinner auf der obersten Stufe des Treppchens stand.
Dani Bacher hatte mit Leistungsverlust zu kämpfen und konnte trotz mehrerer Angriffe nur den 2. Platz im Gesamtklassement nach Hause fahren, gefolgt von dem unter Konditionsschwäche leidenden Ex-Grasbahnpiloten Reiner Seitz.

SideCarCup
  

Bei den Sidecars waren mit Wipper/Ibele, Seitz/Fetz,Meister/Brugger Quax/Hirschkalb hochkarätige Gespanne unterwegs. Seitz/Fetz gewannen den ersten Lauf; Meister/Brugger hatten von Tuner Toni Hinderhofer das Simson-Schwalbe-Longchamp RZT-Gespann geliehen bekommen und kämpften im SidecarCup gegen die starke Konkurrenz, wobei Meister den 2. und 3. Lauf gegen diese gewinnen konnte und die Läufe 1 und 4 als zweiter beendete. Im letzten Lauf ging es um die Wurst für Meister/Brugger, die den Start total verpatzt hatten. Meister nahm die Außenbahn und kämpfte sich Runde um Runde außen an der Konkurrenz vorbei, wobei plötzlich Seitz/Fetz vor ihnen fuhren, so dass Meister auf die Innenbahn wechseln musste und mit dem Seitenwagenrad das Gespann von Seitz/Fetz berührte. Daraufhin gaben Seitz/Fetz auf, obwohl technisch noch alles im grünen Bereich war. Meister/Bruggerfuhren knapp nach Quax/Hirschkalbals Zweite über die Ziellinie. Die Feindberührung führte unweigerlich zu einer Zurechtweisung durch den Schiedrichter. Den Siegerpokal konnten Meister/Brugger dennoch mit nach Hause nehmen.

NostalgieCup

David Rundel startete mit einer nicht ganz dem Reglement entsprechenden Rennauspuff-Schwalbe und deutlichem Leistungsvorteil. Er kämpfte sich an einem auf Biegen und Brechen fahrenden Martin Fetz aus Laimnau vorbei und errang den Siegerpokal im Gesamtklassement der nostalgischen Mopeds. Der unter dem Lila-Racing-Team startende urbayerische Gastfahrer Markus Eibl, der auf einer Serien-Friedensschwalbe ganz in Weiß startete, erzielte den dritten Rang, nachdem er mit Getriebeproblemen zu kämpfen hatte.

Danke für die Spenden

Wipper's Kleiderpflege
Wüpa
Quaxe
Fetz
Meister Rudi
Team Bacher

Danke für die Leihgabe von der Startmaschine an den Simson Club Rappertsweiler sowie Danke an die Fahrer und Helfer.
Besonderen Dank an Herbert Haug für das Wiesengelände
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