News und Infos


Simson-Cup am 09.07.05 in Olching/Bayern

Dieses Jahr veranstalteten die Simson-Fans aus Olching (Nähe München) einen Simson-Cup, bei dem die Klassen A (Nostalgie 50 cc), B (Supercup 50 cc) und C (Gespanne bis 105 cc) starteten. Sieger im Supercup wurde Frank Hermanutz, bei der Nostalgie der 60-jährige Fips Dauderer. In der Gespannklasse siegten die Herren aus Baden-Württemberg Sonntag vor Ibele und Wipper. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr und fordern weitere Gespannfahrer auf, an diesem Rennen teilzunehmen, damit noch mehr Spannung in das Renngeschehen kommt, denn diese Veranstaltung hat es verdient, mindestens sechs Gespanne am Start zu sehen.




Supermoto-DM in Friedrichshafen am 03.07.05

Auf dem Messegelände fand bei brütender Hitze und ohrenbetäubendem Lärm die Deutsche Meisterschaft im Supermoto statt. Anbei ein paar Schnappschüsse.




Langbahn-WM in Mühldorf am 26.06.05

Daniel Bacher vom MSC Langnau ist beim ersten Lauf zur Sandbahn-Weltmeisterschaft Vierter geworden. Hans-Jörg Müller gewann den "Last-Chance-Heat" und qualifizierte sich für das Rennen. Imanuel Schramm startet sowohl in der Klasse der Nachwuchssolisten wie im ADAC-Shorttrack-Cup. Im A-Finale trat Daniel Bacher gegen den 5-fachen Weltmeister Gerd Riss, den 2-fachen Weltmeister Robert Barth, den Europameister Theo Pijper, den 3-fachen Weltmeister Kelvin tatum und Andrew Appleton an. Riss zog gleich am Start weg und führte vor Pijper. Dahinter gab es einen Zweikampf zwischen Barth und Bacher. Mit dem 4. Platz im Finale liegt Bacher nun auch in der Langbahn-WM auf Platz 4.
Für den jeweiligen WM-Lauf sind 16 Fahrer fest gesetzt. Das Feld wird ergänzt durch zwei Startplätze, die in einem so genannten "Last-Chance-Heat" vergeben werden. Hier starten 6 Fahrer. Die beiden Erstplatzierten qualifizierten sich für die WM-Läufe.
Unter den Teilnehmern war auch der MSC-Fahrer Hans-Jörg Müller. Dabei übernahm er die Führung von Matthias Kröger. Diese hielt er erfolgreich bis ins Ziel und war somit für das Rennen qualifiziert. Dort jedoch fiel er in einem Lauf, bedingt durch einen Plattfuß, auf Platz 4 zurück. Mit 4 Punkten war er für das C-Finale qualifiziert, in dem er Fünfter wurde.
Imanuel Schramm aus Tettnang startete sowohl in der 500 cc-Soloklasse als auch im ADAC-Shorttrack-Cup. In der Endabrechnung belegte er Platz 11. In den Rennen um den ADAC-Shorttrack-Cup gehört der Langnauer Fahrer zu den Favoriten und führt derzeit diese Wertung an. Nach einem 4. und 6. Platz in den ersten beiden Rennen hatte Schramm im dritten Lauf Pech. Auf Platz 4 liegend, fiel er in der vierten von 8 Runden wegen Reifenschadens aus. Am Ende landete Schramm auf Platz 8.

Ergebnisliste WM-Lauf 1

1. Platz Gerd Riss (DE) 25 Punkte
2. Platz Robert Bart (DE) 20 Punkte
3. Platz Theo Pijper (NL) 18 Punkte
4. Platz Daniel Bacher (DE) 16 Punkte
5. Platz Kelvin Tatum (UK) 14 Punkte
6. Platz Andrew Appleton (UK) 13 Punkte
7. Platz Joonas Kylmäkorpi (FI) 12 Punkte
8. Platz Stephan Katt (DE) 11 Punkte
9. Platz Massimo Mora (IT) 10 Punkte
10. Platz Jannick de Jong (NL) 9 Punkte
11. Platz Paul Hurry (GB) 8 Punkte
12. Platz Bernd Diener (DE) 7 Punkte
13. Platz Herbert Rudolph (DE) 6 Punkte
14. Platz Sirg Schützbach (DE) 5 Punkte
15. Platz Enrico Janoschka (DE) 4 Punkte
16. Platz Matthias Kröger (DE) 3 Punkte
17. Platz Hans-Jörg Müller (DE) 2 Punkte
18. Platz Antonin Svab (CZ) 1 Punkt

Last-Chance-Heat

1. Platz Hans-Jörg Müller (DE)
2. Platz Matthias Kröger (DE)
3. Platz Dirk Fabriek (NL)
4. Platz Jörg Tebbe (DE)
5. Platz Stéphane Tresarieu (FR)
6. Platz Manfred Knappe (DE)

Vatertagsrennen in Herxheim am 05.05.05

Bei gutem Wetter fand das alljährliche Vatertagsrennen statt. Ein erstklassiges Fahrerfeld und packende Zweikämpfe in allen Klassen ließen diese Veranstaltung zu einem vollen Erfolg werden.

Sensationell war der Auftritt der beiden Bacher-Brüder, die mit völlig überarbeiteten Motoren der Marke Godden England am Start waren und zu den Schnellsten an diesem Tag gehörten.

Den Gesamtsieg in der A-Lizenz holte sich Gerd Riss vor Kelvin Tatum und Peppi Rudolph. Markus Eibl konnte trotz seiner "Behinderung", die er sich bei einem Sturz in Italien zugezogen hatte, zeigen, dass mit ihm in der A-Lizenz zu rechnen sein wird.

Ergebnisliste

1. Platz Gerd Riss (DE) 19 Punkte
2. Platz Kelvin Tatum (UK) 19 Punkte
3. Platz Peppi Rudolph (DE) 17 Punkte
4. Platz Matthias Kröger (DE) 13 Punkte
5. Platz Daniel Bacher (DE) 11 Punkte
6. Platz Neville Tatum (UK) 10 Punkte

Sensation! Gerd Riss gewinnt Langbahn-Weltmeisterschaft 2004 am 06.11.04 in New Plymouth

In New Plymouth (Neuseeland) feierte Gerd Riss seinen 5. Weltmeistertitel auf der Langbahn, da Kelvin Tatum wegen eines technischen Defekts im Endlauf in Führung liegend ausfiel. Großes Pech für Kelvin Tatum, der bis dato WM-Leader war, und riesengroßes Glück für Gerd Riss, der mehr denn je motiviert sein wird, nächstes Jahr den 6. WM-Titel in Angriff zu nehmen. Gerd Riss hat diesen WM-Titel mit einem von Hans Zierk getunten 500-cc-Jawa-Motor gewonnen. Mehr als einen Achtungserfolg fuhr Bernd Diener heraus, der im Gesamtklassement auf Platz 3 kam. Herzlichen Glückwunsch an alle WM-Langbahnfahrer von dokutec!

Ergebnisliste

1. Platz Gerd Riss (DE) 103 Punkte
2. Platz Kelvin Tatum (UK) 101 Punkte
3. Platz Bernd Diener (DE) 71 Punkte
4. Platz Enrico Janoschka (DE) 65 Punkte
5. Platz Theo Pijper (NL) 63 Punkte
6. Platz Andrew Appleton (DE) 59 Punkte
7. Platz Herbert Rudolph (DE) 48 Punkte
8. Platz Zdenek Schneiderwind (CZ) 44,5 Punkte
9. Platz Matthias Kröger (DE) 42 Punkte
10. Platz Maik Groen (NL) 39 Punkte
11. Platz Robert Barth (DE) 36 Punkte
12. Platz Massimo Mora (IT) 31,5 Punkte
13. Platz Matt Read (UK) 28,5 Punkte
14. Platz Stéphane Tressarieu (FR) 27 Punkte

Speedway-Sandbahnrennen in Haunstetten am 16./17.10.04

Der AMCH lud die Fahrer der Schülerklassen und Speedwayfahrer zum ADAC-Fahrerlehrgang mit Saisonabschlussrennen am Sonntag ein. Am Samstag war das Wetter trocken und herbstlich frisch. Die Schüler konnten unter fachkundiger Leitung ihre Trainingseinheiten absolvieren und Startbandtraining fahren. Das ist für die Nachwuchsfahrer sehr wichtig, da sie Tipps von erfahrenen Instruktoren erhalten, die selbst Rennfahrer waren. So lernt jeder dazu, und es macht den Schülern Spaß, den 500er Speedwayfahrern zuzuschauen. Das anschließende Fahrermeeting, verbunden mit einem Abendessen, trug dazu bei, neue Kontakte zu knüpfen und in geselliger Runde den Trainingstag abzuschließen.
Angetreten waren alle Schülerklassen A, B und C und die Fahrer der J-/B-LizenzSpeedway. Schon am Trainingstag konnte man erkennen, wer von den Jungs und Mädels schnell ist, und man durfte auf das Rennen am Sonntag gespannt sein.Am Sonntagmorgen um 9 Uhr waren es gerade 4 Grad, und die 500-m-Speedwaybahn war bestens vorbereitet. Das Pflichttraining wurde von allen Fahrern absolviert und die Rennläufe nacheinander in Klassen gestartet. Die Schülerklasse A (Zweitakter bis 50 cc) hat auf der Sandbahn einen neuen Fahrer im Feld: Der 8-jährige Silas Meister aus Laimnau fuhr sein erstes Sandbahnrennen. Schon im Training sah man, dass er Gas geben kann und keine Angst vor den Kollegen hat. Die Starts waren nicht seine Stärke an diesem Tag, aber der Kampf um den Sieg war sein Thema. Er kämpfte Runde um Runde um die Positionen, die er am Start verloren hatte und konnte in drei Läufen zweimal den 2. Platz und einen Laufsieg herausfahren. Dies reichte mit 22 Punkten zum Tagessieg in der Schülerklasse A vor Josef Neubauer und Robby Swoboda. In der Schülerklasse B1 (Zweitakter bis 65 cc) kämpfte der Deutsche Meister Crissi Rinkenburger mit gleichmäßigen Drifts um jeden Meter und siegte vor dem schnellen Kevin Walter und Philine Ittermann. In der Schülerklasse B2 (Viertaktmotoren bis 125 cc im Speedwayrahmen) gewann Marcel Helfer vor Anja Kammermeier und Ronja Kratzer. Hier sind die Ladies stark vertreten und bieten den Jungs kräftig Paroli. In der 500er J-Lizenz starten Fahrer ab 14 Jahren mit Speedway-Motorrädern. Die Motoren sind leistungsreduziert durch einen Vergaser mit 30 mm Durchmesser, ansonsten sind dies reinrassige Speedwaymaschinen, die den Fahrern alles abverlangten. In dieser Klasse gewann Stefan Kurz vor Sebastian Kapser und M. Kammermeier das Rennen. Die 500er B-Lizenz Speedway gewann nach hartem Fight Thomas Muhr vor Richard Speiser und Paul Bauer. Diese Jungs gaben alles und fuhren auf der schönen Stadion-Sandbahn von Haunstetten, was die Eisen hergaben und drückten vom Start weg Topspeed auf den Sand. Herzlichen Dank an die Mannschaft des AMC Haunstetten für diese gelungene Abschlussveranstaltung.

Ergebnisliste

Schüler A (Zweitakter bis 50 cc)
1. Platz Silas Meister
2. Platz Josef Neubauer
3. Platz Robby Swoboda
4. Platz Marcel Kärtner
5. Platz Alex Lehner
6. Platz Stefan Stiersdorfer
Schüler B1 (Zweitakter bis 65 cc)
1. Platz Christian Rinkenburger
2. Platz Kevin Walter
3. Platz Philine Ittermann
4. Platz Sebastian Eckerle
5. Platz Tim Scheunemann
Schüler B2 (Viertakter bis 125 cc)
1. Platz Marcel Helfer
2. Platz Anja Kammermeier
3. Platz Ronja Kratzer
4. Platz Stefanie Rothuber
5. Platz Rudy Swoboda
J-Lizenz Speedway (500 cc, 30 mm Vergaser)
1. Platz Stefan Kurz
2. Platz Sebastian Kapser
3. Platz M. Kammermeier
4. Platz Dennis Helfer
B-Lizenz Speedway (500 cc)
1. Platz Thomas Muhr
2. Platz Richard Speiser
3. Platz Paul Bauer
4. Platz Peter Jäckle

Simson Cup Bad Waldsee 2004

Am 10. Oktober fand der Simson Cup in Bad Waldsee statt. Zahlreiche Fahrer waren am Start, so dass alle Klassen und die Kinder an den Start gehen konnten, denn das Wetter war wenigstens trocken. Die Organisation unter den Schützbachs war gut, die Bahn in ordentlichem Zustand.
Bei den Kindern fuhr Silas Meister vor Kevin Müller und Markus Rößiger mit der luftgekühlten KTM den Tagessieg nach Hause und nahm einen schönen Pokal in Empfang.
Bei der Nostalgietruppe wurde hart um jeden Platz mit viel Spaß gefightet, und Frank Hermanutz konnte vor Andreas Dietz und Fritz Dauderer den Tagessieg sein eigen nennen. Dirk Spieler vom Team dokutec konnte mit seinem Roller SR 50 den 5. Platz nach Hause fahren.
Im Supercup bis 50 ccm gab es ein heißes Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Thomas Günthör und Rainer Seitz, die beide für das Lila Racing Team fahren, das wegen Punktegleichheit in einem Stechen nach dem Endlauf entschieden wurde. Auf Platz 3 kam der 52-jährige Peter Grünauer, ebenfalls für das Lila Racing Team fahrend. Peter Grünauer war leider vom Sturzpech verfolgt und konnte deshalb nicht mehr um den Tagessieg mitkämpfen.
Hart, aber fair wurde im Seitenwagen-Cup gefahren. Diesmal holte das Team Greißing/Schmid den Tagessieg nach Hause vor Ibele/Ibele und Sonntag/Staudacher. Endlich wurden die mit Lang-Motoren fahrenden Dauersieger von einem wassergekühlten Simson-LC-Motor mit 105 ccm besiegt. Einen starken Auftritt hatte auch der Newcomer Tobias Rosenek mit seiner Freundin Cordula, die erstmals und ohne jegliches Training (das Gespann wurde erst Samstag Nacht um 1 Uhr fertiggestellt) in der Gespannklasse an den Start gingen. Mit viel Mut kämpfte er sich mit einem nur 16 PS starken Motor auf Platz 4. Er zeigte aber deutlich, dass mit ihm in der nächsten Saison zu rechnen sein wird, da er sich nach den Starts voll ins Getümmel wagte und den schnellen Jungs Paroli bot, so lange es aufgrund der geringeren Leistung möglich war.

 

 

 

Ergebnisliste

Supercup
1. Platz Thomas Günthör 44 Punkte
2. Platz Rainer Seitz 44 Punkte
3. Platz Peter Grünauer 35 Punkte
4. Platz Ralf Hausmann 30 Punkte
5. Platz Fabian Runkel 28 Punkte
6. Platz Elmar Griebel 27 Punkte
7. Platz Andreas Rosenek 15 Punkte
8. Platz Fritz Dauderer 3 Punkte
Nostalgiecup
1. Platz Frank Hermanutz 35 Punkte
2. Platz Andreas Dietz 33 Punkte
3. Platz Fritz Dauderer 29 Punkte
4. Platz Ulf Kersting 26 Punkte
5. Platz Dirk Spieler 22 Punkte
6. Platz Tilman Schwarz 17 Punkte
7. Platz Richard Emser 13 Punkte
8. Platz Daniel Sonntag 11 Punkte
9. Platz Christian Hillebrecht 11 Punkte
10. Platz Paul Knott 11 Punkte
Seitenwagen
1. Platz Schmid/Greißing 19 Punkte
2. Platz Ibele/Ibele 15 Punkte
3. Platz Sonntag/Staudacher 13 Punkte
4. Platz Rosenek/Kuppel 10 Punkte
5. Platz Wipper/Günthör 3 Punkte
6. Platz Günthör/Sauter 0 Punkte

Simson Cup Rappertsweiler 2004

Bei sonnigen 23 Grad fand am 3. Oktober der Simson Cup in Rappertsweiler statt, das Simson-Treffen der besonderen Art. Auf dem zentral gelegenen Grundstück der Familie Butscher fuhren ca. 75 Simson-begeisterte Fahrer mit ihren Zwei- bzw. Dreirädern die gut organisierten Schauläufe.

Die Gespannklasse war vollzählig am Start, und auch zwei Gäste aus dem fernen Osten waren mit ihren eigens gebauten Zweizylinder-Gespannen 900 km angereist. Die Lokalmatadoren Greißing/Schmid und Günthör/Günthör mit ihren wassergekühlten Einzylinder-Simsonmotoren mischten die leistungsmäßig überlegenen Gespanne von Ibele/Ibele, Sonntag/Sonntag und Wipper/Eibl auf, so gut es ging.

An diesem Sonntag war jedoch klar, dass der Kampf in der Gespannklasse zwischen den Langmotoren ausgemacht wurde.
Die Solo-Supercup-Klasse wurde ganz klar von Thomas Günthör und Thomas Kunert beherrscht, wobei es dem legendären Thomas Lanz, dem Lokalmatador vom Hasenwinkel-Racing, mit seinem neu aufgemotzten Motor immer wieder gelang, in Führung liegend auszufallen. Den Clublauf konnte er jedoch als Zweiter beenden, nachdem er in Führung liegend Getriebeprobleme bekam. Die Nostalgieklasse war derart gut besetzt, dass die aus Kressbronn angereisten Ostadler eine separate Meisterschaft bekamen. Die Nostalgieklasse ist sicher die stärkste Klasse, da die Fahrzeuge nahezu serienmäßig sind.

 

Die Kinderklasse fuhr eigene Showläufe, die Silas Meister anführte. Jüngste Fahrerin war die 5-jährige Sanja Meister im Gespann mit ihrem Papa.
Die Bahn war perfekt hergerichtet, und der gesamten Organisation ist ein hohes Lob auszusprechen. Herzlichen Dank an alle Sponsoren und Gönner dieser Veranstaltung.
Leider wurde die Veranstaltung durch die Nachricht überschattet, dass Robert Gührer seinem Krebsleiden am Samstag erlegen ist.

Robby Gührer †

Am Samstag, den 2. Oktober 2004 erlag Robby Gührer im Alter von 41 Jahren seinem Krebsleiden. Die Nachricht macht alle Freunde und Bekannten, die Robby kannten, sehr betroffen. Robby war nicht nur ein toller Grasbahn- und Sandbahn-Rennfahrer, sondern er pflegte sein Hobby und schraubte mächtig an seinen Simsons. Für 2004 hatte er ein neu konstruiertes Gespann vorbereitet, das zwei Motoren hintereinander und zusätzlich Seitenwagenantrieb hat. Leider war es ihm nicht mehr vergönnt, das Gespann an den Start zu bringen. Die schwere Krankheit verhinderte dies.
Robby war immer ein guter Sportsfreund, stets fröhlich und korrekt. Den Hinterbliebenen gilt unsere aufrichtige Anteilnahme. Robby, Du wirst uns immer in guter Erinnerung bleiben.

 

Deutsche Langbahn-Meisterschaft in Mühldorf am 26.09.04

Auf der schnellen Sandbahn in Mühldorf gewann Gerd Riss vor Herbert Rudolph und Stephan Katt die Deutsche Langbahn-Meisterschaft 2004. Daniel Bacher konnte sich nicht in die vorderen Ränge durchkämpfen und kam leider nur auf den 8. Platz. Wir wünschen allen internationalen Langbahnfahrern alles Gute und viel Erfolg für die Saison 2005.

Grasbahnrennen Memmingen am 19.09.04

Am 19.09.04 veranstaltete der AMC Memmingen vor 4000 Zuschauern sein 31. Internationales Grasbahnrennen in Memmingen mit Weltmeister Robert Barth und Europameister Tommy Kunert. Am Start waren die Klassen International Solo, International Seitenwagen 750 ccm, B-Solo, Enduro und die Schülerklasse A. Die 500-Meter-Bahn war bestens vorbereitet, und in allen Rennen wurde beinhart gekämpft. Die Lokalmatadoren Robert Barth, Gerd Riss und Thomas Kunert lieferten exzellente Rennen in ihren Klassen, wobei Thomas Kunert in der Seitenwagenklasse und in der Enduroklasse um jedem Zentimeter kämpfte. Gerd Riss und Robert Barth lieferten sich beinharte Duelle und begeisterten mit ihren spektakulären Fahrstilen die Zuschauer. Hermann und Dani Bacher gaben ihr Bestes und mischten die einzelnen Rennläufe gehörig auf. Trotz Rang zwei im Finale siegte der Seibranzer Gerd Riss vor Barth und Herbert Rudolph. Der Baindter Sirg Schützbach wurde Fünfter. Die Brüder Daniel und Hermann Bacher aus Baindt belegten die Plätze 6 und 7. In der B-Solo-Klasse zeigten Markus Eibl, Paul Bauer und Sven Lohmeier, dass sie zu den Schnellsten in ihrer Klasse gehören, und besonders Markus Eibl, der nächstes Jahr in der A-Klasse startet, lieferte eine erstklassige Vorstellung ab. Thomas Günthör war zwar top motiviert, konnte jedoch in der B-Solo-Klasse nicht aufs Siegertreppchen fahren. In der Schülerklasse A waren Dominic Erhartic und Silas Meister die Schnellsten und lieferten sich vom Start weg heiße Duelle. Silas Meister startete wie ein Pfeil und führte zunächst das Fahrerfeld an. Meistens kam jedoch in der zweiten Runde Dominic Erhartic von hinten angeschossen und fuhr mit Geschwindigkeitsüberschuss an Silas Meister vorbei, der jedoch nicht klein beigab und den 2. Gesamtplatz nach Hause fuhr. In der Enduroklasse lieferte sich der Supermoto-Crack Tommy Kunert heiße Rennläufe mit Immanuel Schramm, Andreas Jung und Robert Schütz, konnte jedoch wegen der Doppelbelastung, da er in zwei Rennklassen an den Start ging, nur Platz 4 erringen. Den Sieg in der Seitenwagenklasse ließ er sich jedoch nicht nehmen, so wie es sich für einen amtierenden Europameister gehört. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und findet erst wieder 2006 statt.

 

Ergebnisliste

International Solo
1. Platz Gerd Riss 24 Punkte
2. Platz Robert Barth 23 Punkte
3. Platz Herbert Rudolph 18 Punkte
4. Platz Christian Hülshorst 16 Punkte
5. Platz Sirg Schützbach 12 Punkte
6. Platz Daniel Bacher 12 Punkte
7. Platz Hermann Bacher 8 Punkte
8. Platz Marius Rökeberg 8 Punkte
9. Platz Hans-Jörg Müller 5 Punkte
10. Platz Siegbert Keller 4 Punkte
11. Platz Manfred Knappe 4 Punkte
12. Platz Karel Kadlec 1 Punkt
International Seitenwagen 750 ccm
1. Platz Thomas Kunert / Bernd Kreuzer
2. Platz Oliver Wehrle / Christof Stelmaszek
3. Platz Karl Keil / Desirée Daubert
B-Solo
1. Platz Markus Eibl
2. Platz Paul Bauer
3. Platz Sven Lohmeier
Enduro
1. Platz Immanuel Schramm
2. Platz Andreas Jung
3. Platz Robert Schütz
Schülerklasse A
1. Platz Dominic Erhartic
2. Platz Silas Meister
3. Platz David Pfeffer

Christian Rinkenburger Deutscher Meister 2004

Wieder einmal hat es Crissi geschafft, einen Titel zu holen. In der Schülerklasse B1 (Zweitakter bis 65 cc) ist er mit seiner Kawasaki 65 auf Sand- und Grasbahnen unterwegs und kämpft in vielen Rennen um den Sieg und in der Deutschen Meisterschaft um den Titel.
In Pocking hatte er es jedoch nicht leicht, denn die Konkurrenz war stark, und er musste mit allen Tricks und mutigem Fahrstil hart um die Meisterschaft kämpfen. Sein härtester Gegner war René Deddens, der praktisch gleich stark fuhr und keinen Millimeter früher vom Gas ging, so dass beide vor dem entscheidenden Endlauf punktgleich waren. Crissi setzte alles auf eine Karte und fuhr auf der letzten Rille. Den Zuschauern stockte schier der Atem, als Crissi nervenstark in der letzten Kurve zum Überholen ansetzte und René Deddens beim Überfahren der Ziellinie auf Platz 2 verwies. Dies ist der zweite Meistertitel, den Crissi in einer Schülerklasse erringen konnte(2001 Meister Schüler A). Dieser Erfolg ist natürlich auch auf die präzise Vorbereitung seiner schnellen Kawa zurückzuführen. Hier hat Crissi natürlich den erfahrenen Werner Rinkenburger im Rücken, der immer auf der Suche nach reglementkonformer Leistungssteigerung im Motor ist.
Das Rennteam Rinkenburger reist mit seinem Wohnmobil durch ganz Deutschland und besucht alle wichtigen Bahnsportveranstaltungen. Crissi kann zusätzlich noch auf seiner Wiese hinterm Haus Testfahrten in gewissem Rahmen durchführen und die Maschine somit optimal auf den Renneinsatz vorbereiten. Wir sind gespannt, welche Titel Crissi in den nächsten Jahren noch holen wird und wünschen dem gesamten Team eine erfolgreiche und unfallfreie Bahnsportsaison 2005.


Ergebnisliste Pocking 18./19.09
.04

Schülerklasse B1
1. Platz Christian Rinkenburger 38 Punkte
2. Platz René Deddens 37 Punkte
3. Platz Kevin Mirko Walter 31 Punkte
4. Platz Michell Hofmann 29 Punkte
5. Platz Sven Blankenhagen 21 Punkte
6. Platz Sebastian Eckerle 19 Punkte
7. Platz Kevin Siegl 18 Punkte
8. Platz Alexander Schmid 16 Punkte
9. Platz Philine Ittermann 14 Punkte
10. Platz Tim Scheunemann 11 Punkte
11. Platz Marcel David Schwierz 5 Punkte

Tommy Kunert erneut Europameister in der Seitenwagen-Klasse

Nachdem sich Tommy Kunert in der Deutschen Meisterschaft (Platz 2 in Hertingen) dem Team Wehrle/Stelmaszek geschlagen geben musste, war für Tommy klar, dass der Europameistertitel geholt werden muss. Mit einem von Hans Zierk optimal vorbereiteten Jawa 500 cc-Motor holte er sich am 05.09.04 in High Easter (England) mit Bernhard Kreuzer den Titel vor Hoeksta/Auwema und Mathijssen/Mathijssen (beide NL). Obwohl Tommy nicht mehr allzu viele Rennen bestreiten kann, da er auch in der Supermoto-Szene aktiv ist, fährt er immer noch pfeilschnell mit seinem doch schon mehrfach überarbeiteten Fahrgestell und hat wieder einmal bewiesen, dass er auch im Jahr 2004 zu den Besten gehört. Beruflich hat Tommy in seiner Firma für Chiptuning und Tachojustierung in Memmingen jede Menge zu tun und macht auf elektronischem Wege Autos verschiedenster Hersteller schneller. Wir gratulieren dem Team Kunert zu seinem großen Erfolg und wünschen ihm für die Bahnsportsaison 2005 alles Gute und viel Erfolg.

Langbahn-Pokal in Scheeßel am 05.09.04

Die nationale B-Lizenz-Solo-Elite war in Scheeßel angetreten, um die Meisterschaft auszutragen. Am Start war auch der von uns favorisierte Markus Eibl, und er machte seinem Namen alle Ehre, denn er konnte die Deutsche Junioren-Meisterschaft für sich entscheiden und verwies die Fahrer Sonnenberg und Stüdemann auf die Plätze 2 und 3. Uns ist schon die ganze Saison aufgefallen, dass Markus seine Rennsportkarriere professionell in Angriff nimmt, denn er hat nicht nur mehrere Sponsoren ins Boot geholt, sondern gestaltet auch seinen Renntransporter mit dekorativer Sponsorenwerbung und hat sein Maschinenmaterial immer bestens vorbereitet. Das Triebwerk ist ein 500 cc Jawa-Motor, der von Tuner Otto Lantenhammer auf Höchstleistung und Standfestigkeit getrimmt wird. Bei der Gemischaufbereitung setzt Markus auf BZ-Vergaser, und für den optimalen Zündfunken sorgt eine PVL-Zündung. Wir gratulieren Markus Eibl zu seinem großen Erfolg und wünschen ihm für die Bahnsportsaison 2005 in jeder Hinsicht viel Power und Erfolg.
Mehr über die Technik seines Fahrzeugs sehen Sie unter www.bahnsporttechnik.de.

Ergebnisliste

Bahnpokal Solo
1. Platz M. Eibl 25 Punkte
2. Platz E. Sonnenberg 19 Punkte
3. Platz R. Stüdemann 18 Punkte
4. Platz U. Büschke 17 Punkte
5. Platz P. Bauer 16 Punkte
6. Platz S. Lohmeier 16 Punkte
7. Platz J. Klein 12 Punkte
8. Platz M. Hansen 11 Punkte
9. Platz H. Zausinger 8 Punkte
10. Platz M. Knappe sen. 8 Punkte
11. Platz M. Dachs 6 Punkte
12. Platz K. Scheibe 6 Punkte
13. Platz J. Buchberger 5 Punkte
14. Platz J. Frenk 3 Punkte
15. Platz K.-H. Fisch 3 Punkte
16. Platz N. Renkel 3 Punkte
17. Platz N. Frenk 1 Punkt
18. Platz B. Ricker 0 Punkte

Grasbahnrennen Wolfegg am 15.08.04

Am 15.08.04 veranstaltete der AMC Bad Waldsee unter der Leitung von Josef Schützbach sein 1. Grasbahnrennen in Wolfegg, nachdem die bisherigen 40 Grasbahnrennen in Bad Waldsee stattfanden. Mit großem Werbeaufwand gelang es Ivo Schützbach, der für das Marketing zuständig war, ein tolles Grasbahnrennen um den 7-Schwaben-Cup auf einer sehr schön gelegenen Rennbahn mit Blick auf das Wolfegger Schloss zu veranstalten. Die 350-Meter-Bahn war top vorbereitet, jedoch schwierig zu fahren, da eine Kurve abfallend war und auf Höhe von Start/Ziel ein natürlicher Sprunghügel den Fahrern alles abverlangte. Bei herrlichem Sonnenschein kamen 5000 begeisterte Zuschauer, um die Fahrer anzufeuern. Am Start waren die Klassen Schüler A/B/C, B-Solo, B-Seitenwagen, I-Solo und für Endurofahrer der Offroad-Cup. Alle Klassen waren gut besetzt, besonders der Offroad-Cup, der über sechs lange Runden ging. In allen Rennen wurde beinhart gekämpft, und so mancher Offroadfahrer schrammte mit dem Lenker in beinhartem Duell an der Bande entlang. Einen besonders starken Tag hatte Thomas Günthör in der B-Lizenz Solo, und er kämpfte jeden Lauf am Limit, so dass er unterm Jubel der Zuschauer den Gesamtsieg in seiner Klasse erringen konnte. In der Schülerklasse kämpfte der 8-jährige Lokalmatador Silas Meister in seinem ersten offiziellen Grasbahnrennen gegen seine Gegner und konnte gute Starts und spannende Rennläufe zeigen. Leider machte ihm ein technischer Defekt einen Strich durch die Rechnung, und er kam nicht wie gewünscht auf das Siegertreppchen, sondern auf den undankbaren 4. Platz. Trotzdem kann man davon ausgehen, dass Silas noch Pokale einfahren wird, denn er ist ein guter Starter und scheut den direkten Kampf mit anderen Fahrern nicht. Die I-Lizenz beherrschte Robert Barth, der jedoch starke Gegner, z. B. Daniel und Hermann Bacher, Sirg Schützbach, Hans-Jörg Müller, Manfred Knappe, Stefan Katt und viele andere internationale Fahrer niederzukämpfen hatte. Leider gelang es Dani Bacher nicht, den Tagessieg zu erringen, da er im entscheidenden Lauf auf der Außenbahn stürzte. Sirg Schützbach fuhr an diesem Tag sehr stark und zeigte, dass er auch auf schwierigen Grasbahnen ganz vorne mitfahren kann.

 

Ergebnisliste

B-Solo
1. Platz T. Günthör
2. Platz J. Klein
3. Platz M. Eibl
4. Platz N. Frenk
B-Seitenwagen
1. Platz F. Maucher
2. Platz R. Stett
3. Platz H. Metzger
4. Platz R. Falter
I-Solo
1. Platz Barth
2. Platz Hülshorst
3. Platz Schützbach
4. Platz D. Bacher
5. Platz M. Godden
6. Platz Roekeberg
7. Platz Katt
8. Platz Knappe
9. Platz Dubermand
10. Platz Banks
11. Platz Renkema
12. Platz Kadlec
13. Platz H.-J. Müller
14. Platz Ptak
15. Platz Keller
Schüler A
1. Platz Christoph Schmid 23 Punkte
2. Platz Josef Neubauer 18 Punkte
3. Platz Alex Lehner 17 Punkte
4. Platz Silas Meister 15 Punkte
5. Platz Stefan Stierstorfer *
Schüler B1
1. Platz René Deddens 23 Punkte
2. Platz Kevin Walter 22 Punkte
3. Platz Michell Hoffmann 20 Punkte
4. Platz Christian Rinkenburger 20 Punkte
5. Platz Kevin Siegl 16 Punkte
6. Platz Andreas Eckerle 14 Punkte
7. Platz Marcel Schwierz 11 Punkte
8. Platz Alexander Schmid 10 Punkte
9. Platz Sebastian Eckerle 8 Punkte
10. Platz Sven Blankenhagen 6 Punkte
11. Platz Tim Scheunemann 5 Punkte
12. Platz Daniel Stierstorfer 3 Punkte

* im 2. und 3. Lauf nicht mehr am Start wegen Motorschadens

Deutsche Seitenwagen-Meisterschaft in Hertingen am 14.08.04

Wie immer war Hertingen eine Superveranstaltung, da der ausrichtende Club die Zeichen der Zeit erkannte und ein Motorsport-Show-Event inszenierte. Was früher eine kleine Veranstaltung war, wird zum Tipp für Bahnsportfans. Hier sieht man motorsportlich harte Kämpfe, gepaart mit bester Unterhaltung, das bestätigen auch die Zuschauerzahlen und die Teilnehmer. Für das Team Kunert/Kreuzer war dieser Tag jedoch nicht der beste, denn Kunert riss im ersten Lauf der Zahnriemen, so dass er eine saubere Null schrieb. Damit war der Weg zur Deutschen Meisterschaft für ein anderes Team in greifbare Nähe gerückt, und dieses Team hieß Wehrle/Stelmaszek. Karl Keil und seine Beifahrerin Desiree Daubert kämpften wacker mit und sicherten sich den 3. Platz. Für die Saison 2005 wünschen wir allen Seitenwagenfahrern das Allerbeste.

Ergebnisliste

1. Platz Wehrle / Stelmaszek 14 Punkte
2. Platz Kunert / Kreuzer 12 Punkte
3. Platz Keil / Daubert 12 Punkte
4. Platz Brandhofer / Venus 8 Punkte
5. Platz Bornfleth / Bornfleth 6 Punkte
6. Platz Pflügl / Wamprechtshammer 5 Punkte
7. Platz Horn / Näger 4 Punkte
8. Platz Michel / Scheunemann 4 Punkte
9. Platz Gössing / Domscheit 3 Punkte
10. Platz Jasper / Friskovec 2 Punkte
11. Platz Wurzler / Seidl 2 Punkte

18. Willinger Grasbahnrennen am 01.08.04

Wieder einmal lud der niederbayerische Jawa-Club Willing-Göttersdorf zu seinem Grasbahnrennen ein. Die Rennen waren international besetzt.

Es fuhren A- und B-Lizenz Solo sowie B-Lizenz Seitenwagen und die besonders spektakulären Rennen der Oldie-500er-Klasse sowie eine illustre Truppe von Nostalgie-Seitenwagen, die ihre Oldtimer in sportlicher Manier präsentierten.

Thomas Günthör errang Platz 2 in der B-Lizenz Solo. Franz Maucher und Jens Wunderlich holten den Sieg in der Gespannklasse. Hier fuhren in der Oldieklasse auch Zweitaktmotoren mit ihrem kreischenden Sound um das Oval. Ältere Besucher finden das immer spannend, und wir sind froh, dass es noch Clubs gibt, die etwas für Oldies übrig haben.