History
Hier finden Sie Highlights vergangener Tage, die die eine oder andere Erinnerung hervorrufen.
Viel Spaß beim Stöbern!


DetailEisspeedway-Welt-Finale in Inzell

Per Olof Serenius fährt sich in die Herzen der Zuschauer! Dem mittlerweile 54-jährigen Schweden wurde stürmischer Beifall und Standing Ovations gezollt, als er vor voll besetzten Rängen den Einzel-Weltmeistertitel 2002 der Eisspeedwayfahrer nach Schweden holte. Schon am Samstag zeigte Per Olof unter Flutlicht, dass mit ihm in dieser WM noch zu rechnen sein wird. Mit seinem verwegenen Fahrstil fuhr er Runde um Runde auf der meistens kürzeren Linie und konnte wichtige Punkte für das Endfinale am Sonntag verbuchen.
Trotzdem: Zu diesem Zeitpunkt führte Viatcheslav Nikulin (der mit deutscher Lizenz fahrende Russe) die WM-Wertung klar an. Viele Zuschauer hatten jedoch schon ihren heimlichen Favoriten am Samstag mit stürmischen Beifallrufen bekundet. Per Olof Serenius, der nach 25 Jahren Eisspeedway-Karriere sicherlich der älteste Eisspeedwayfahrer der Welt ist, war neben Nikulin plötzlich der Publikumsliebling und als er am Sonntag dann mit perfekten Starts und vielen Laufsiegen sein fahrerisches Können nochmals unter Beweis stellen konnte, war eigentlich klar:Diese WM entscheidet sich zwischen Serenius und "Slava" Nikulin, der sicherlich auch Weltmeister geworden wäre, hätte er nicht in einem Lauf etwas zu viel gewollt und mit seinem Steigbügel einen Strohballen auf die Eisbahn geschleudert. Das Rennen musste dadurch abgebrochen werden, und der Schiedsrichter entschied, dass "Slava" Nikulin als Quasi-Rennabbruch-Verursacher nicht mehr zum Re-Run zugelassen wird. Diese Punkte fehlten Nikulin in der Endabrechnung zum WM-Titel. Dennoch: Es ist dem alten Schweden von Herzen zu gönnen, dass er als Botschafter des Eisspeedway-Rennsports (wie es ein hoher italienischer Funktionär ausdrückte) diese WM für sich und Schweden verbuchen konnte. Die Zuschauer jedenfalls waren aus dem Häuschen und bejubelten frenetisch den alten Haudegen. Der für Russland fahrende Juri Polikarpov wurde in der Gesamtwertung Dritter. Günter Bauer fuhr am Samstag und Sonntag auf der letzten Rille und wurde ebenfalls als deutscher Star am Eisspeedwayhimmel gefeiert. Er zeigte sich von seiner kämpferischen Seite und konnte trotz eines Motorschadens und des damit verbundenen Motorwechsels im Gesamtklassement Rang 5 für sich verbuchen. Mit Günter Bauer besteht die berechtigte Hoffnung, in den kommenden Jahren einen Top-Fahrer für Deutschland zu haben.


Am 05.04.02 sendet die ARD gegen 21.00 Uhr (Genaueres bitte dem Videotext entnehmen, da in Programmzeitschriften nicht aufgeführt) den Film "Moderne Gladiatoren", in dem Günter Bauer und Jürgen Liebmann den Eisspeedwaysport präsentieren.

Ergebnisse Eisspeedway Einzel-WM-Finale Inzell vom 16.03.- 17.03.02

Grand Prix 7 und 8
www.dmv-lg-suedbayern.de/Eisspeedway/Inzell_Eisspeedway/Inzell_GP_4/inzell_gp_4.html
Gesamtklassement
www.dmv-lg-suedbayern.de/Eisspeedway/Inzell_Eisspeedway/GP-Gesamt/gp-gesamt.html

Schräglagen-Könige
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1. mfv-Hallen-Motorsport-Revue im Speedwaystil

Am 03.03.2002 fand das Show-Spektakel statt. Alle Mitglieder, Fahrer und die Betreiber des Eisbahn waren gespannt, ob es funktionieren wird und ob das Eis den Anforderungen der Fahrer standhält.
Zahlreiche Simson-Eisfahrer hatten sich mit Ihren bestens präparierten Eisracern angemeldet. Auf die Sicherheit wurde größten Wert gelegt, und alle Fahrzeuge waren mit eigens gebauten Schutzvorrichtungen bestückt.

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Detail Namen wie Quax, Dani und Hermann Bacher, Toni Hinderhofer, Martin Fetz, Jimmy Reitzel, Thomas Lanz u. v. m. trafen sich zum ersten Mal in Friedrichshafen in der Halle 5 zum Eisfahren. Da die Betreiber der Bahn bei der ersten Anfrage so ihre Bedenken hatten, wurde ein Eistest schon im Dezember durchgeführt. Hier wurde klar, die Eisschicht könnte halten, wenn nur zwei Fahrer pro Lauf an den Start gehen und die Spikes nur 10 mm lang sind.
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Die Kurzbahn wurde von den Mitgliedern des mfv bestens gesichert, und die Fahrer wurden vom Vorstand Hermann Bacher senior zur Disziplin angewiesen.

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Aufgrund der Werbung des Clubs und des Betreibers war zum Start um 18 Uhr die Halle voll.Viele Familien mit Kindern, Fans und Schrauber waren eingetroffen. Der mfv-Stand bot Wissenswertes zum Clubleben an, und Hermann Bacher betätigte sich als Stadionsprecher. Rainer Seitz war Startmarschall. Es durften immer 2 Fahrer gegeneinander antreten. Detail
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Den Zuschauern gefiel es, und zum Schluss wurde dann doch ein Test-Lauf mit vier Fahrern gestartet. Es klappte ohne nennenswerte Stürze, technische Probleme, und das Eis hielt den 10 mm-Spikes stand. Der Veranstalter, die Zuschauer und alle Fahrer waren sich einig:
Dieses Spektakel war super und kann in 2003 wieder stattfinden.
Da es keine Rennveranstaltung war, gab es auch keinen Sieger, aber jeder erhielt eine Erinnerungsurkunde von Günther Geiger überreicht.
The show must go on! In 2003 in Friedrichshafen am Bodensee.


Geiro (Wolfgang Geier) startet beim Aces on Ice in Unna am 23.03.02

Das Lila-Racing-Team besteht derzeit aus den Fahrern Hans Freundorfer, Markus Eibl und Wolfgang Geier. Letzerer baut sich gerade eine 2-Ventiler-Hallen-Eisspeedwaymaschine zusammen. Mit 10 mm-Spikes und stehendem Jawa-Motor im Speedway-Rahmen will Geiro in der Oldieklasse Punkte in Unna einfahren. Der Routinier startet außerdem in der European Oldie Series und greift dieses Jahr mit neuen Sponsoren (dokutec, Peter Glas und Robert Schmid) nochmals voll an. Das Maschinenmaterial bereitete er in den letzten Wochen optimal vor, so dass, so hoffen wir, von Geiro in der Oldieklasse einiges zu sehen sein wird. Zwei neu aufgebaute Jawa-Zweiventiler in liebevoll restaurierten Rahmen sind für jeden Oldiefan eine Augenweide. Wir sind gespannt, wie sich Geiro auf der kurzen Hallenbahn in Unna in Szene setzt und wünschen ihm für die kommende Saison spannende und unfallfreie Rennen.

Hans Freundorfer aus Prackenbach fährt bei der Eisspeedway-DM in Berlin auf den 12. Platz.
Nach nur zwei Rennen, das erste in Steingaden, das zweite in Berlin, ist dies ein akzeptables Ergebnis für den 43-jährigen Hans Freundorfer vom Lila-Racing-Team. Leider patzte er in einem Lauf, in welchem er hinter Nikulin auf Platz 2 lag. In der letzten Kurve fuhr er zu weit nach außen, so dass ein Konkurrent die Chance nutzte und innen vorbei fuhr. Er wurde in diesen Lauf um Zentimeter geschlagen nur Dritter, was 2 Punkte weniger bedeutete (mit diesen 2 Punkten wäre er im Gesamten sonst Neunter gewesen). In Inzell wird Hans Fraundorfer beim Freitagstraining teilnehmen können, ein Start im Rennen ist nicht möglich, da es das WM-Finale ist.
Hans fährt im Sommer Sandbahnrennen und bereitet sich jetzt auf das erste Rennen in Plattling vor, wo ein Platz unter den ersten 5 in der B-Lizenz möglich ist. Er fährt auch in 2002 GM-Motoren von Anton Nischler.

Ergebnisse Eisspeedway-Berlin vom 8. bis 10.2.2002

Deutsche DMSB-Eisspeedway-Meisterschaft 2002
Freitag, 8. Februar 2002
www.icespeedway.de/2002_DM.htm
29. Internationales DMV Eisspeedway Weltmeisterschaft 2002 Qualifikationsrennen
Samstag, 9. Februar 2002
www.icespeedway.de/2002_Quali.htm
29. Internationales DMV Eisspeedway Weltmeisterschaft 2002 - Halbfinale
Sonntag, 10. Februar 2002
www.icespeedway.de/2002_Semi.htm

Karl Keil und Rainer Falter gewinnnen souverän das Internationale Eisspeedway-Rennen in Flims/CH in der Seitenwagenklasse. Das Team Keil/Falter reiste bestens vorbereitet in die Schweiz, um sich mit Bolliger/Gloor und Rufat/Heim auf dem wunderschönen Eisoval in perfekter Bergkulisse Eisspeedway-technisch zu messen. Die hierfür exzellent vorbereitete Jawa-Maschine wurde mit speziellen kurzen Eisspeedway-Spikes bestückt und abgestimmt, so dass Karl Keil förmlich aus dem Startband schoss und fast in jedem Lauf als Erster in die Kurve einbog.
Das erfahrene Schweizer Team Bolliger/Gloor kämpfte verbissen und konnte mit spektakulären Drifts ein paar Mal das Team Keil/Falter in Bedrängnis bringen. Da Karl Keil jedoch mit mehr PS am Start war, kämpfte Bolliger/Gloor jedoch gegen einen fast nicht besiegbares Team Keil/Falter. Im letzten Lauf ging Keil/Falter wieder in Führung, Bolliger/Gloor gab jedoch alles und riskierte Kopf und Kragen. Das Resultat war, dass Bolliger/Gloor und Rufat/Heim einen Patzer von Keil/Falter ausnutzten und vorbeiziehen konnten. Die Schweizer Fans jubelten, und Bolliger/Gloor konnte im letzten Lauf vor hocherfreutem heimischen Publikum einen spektakulären Laufsieg verbuchen.

Bei den Solo-Cracks wurde in Flims eine inoffizielle Schweizer Meisterschaft in einem B-Feld ausgetragen, wobei die Schweizer Cracks mit stehenden Motoren und starren Gestellen nicht ganz auf dem technischen Stand von 2002 sind. Trotzdem fuhren sie, was das Eis hergab, und Thomas Cavigelli konnte vor Heinz Göldi den Sieg nach Hause fahren und ist somit schnellster Eisfahrer der Schweiz.

Bei den internationalen Eiscracks (A-Feld) fuhren Anton Klatovsky jun., Martin Schmid, Markus Schwaiger, Slava Nikulin und Robert Eibl in die vorderen Ränge. Auf der etwas holprigen Natureisbahn wurden Durchschnittsgeschwindigkeiten von 70 bis 80 km/h erreicht, und hier war es wichtig, ein gut abgestimmtes Motorrad zu haben. Die Rennläufe waren spannend, und es wurde um Zentimeter gekämpft und um Laufsiege gerungen. Es gab wenige Stürze, die allesamt glimpflich verliefen. Die Organisation und die Kulisse waren absolut perfekt.

Die A-Wertung gewann Anton Klatovsky vor Martin Schmid und Markus Schwaiger. Slava Nikulin fuhr auf den 4. Rang, vor Robert Eibl. Wäre Slava nicht am Start stehen geblieben, wäre ein anderes Ergebnis herausgekommen. Er meinte, es sei ein Fehlstart, es war aber ein ordentlicher Start. Schade für Slava, der seine Fans mit Wheelies beeindruckte und in den gefahrenen Rennen durchaus überzeugte.

Offizielle Ergebnisse des Veranstalters

Willing Internationales Grasbahnrennen am 5.8.2001

Die Fans um T.H. und Pilotto reisten mit den Fahrern zum Grasbahnrennen zum Jawa-Club-Willing, denn ein Spektakel besonderer Art war zu erwarten.

T.H. und Pilotto hatten von Quax ein Gespann ausgeliehen, dieses mit einem T.H.-Jawa bestückt und wollten auf der Grasbahn ihr Debüt geben.


Das Team um T.H. baute ein fürstliches Pavillon im Fahrerlager auf (Habichtwinkel) ...

... und hatte eigens für die Stimmung die "Lila-One-Man-Show-Band" mitgebracht, die Songs zum Thema Simson und "Es lebe Bahnsport" zum Besten geben sollte. Nach einem durchwachsenen Training wurde der gemütliche Teil gestartet. Lila sang und die Fans im Fahrerlager sangen kräftig mit.

Die Stimmung war super und Rudi Meister erhielt den Auftrag ein Moped der 80er Klasse abzustimmen und drehte seine Testrunden, was den Fans gefiel.

Abends ging's dann zu Elvis, der eigens als Fahrer aus England angereist war und im Festzelt Lieder seines großen Vorbildes "Elvis" zum Besten gab.

Der Fahrerball war sehr lustig und ging bis 4 Uhr früh.

Am Sonntagmorgen wurde es sehr ernst für T.H. und Pilotto, und sie kämpften gegen sich und die Gegner bis zur Erschöpfung, denn Grasbahn ist kein SimsonCup!

T.H. schoss förmlich aus dem Startband und war in jedem Lauf in der ersten Kurve ganz vorne mit dabei, konnte aber die gute Position aus konditioneller Sicht nicht bis ins Ziel behalten.

Im Endergebnis erzielten sie Platz 4. Die Fans waren zufrieden, und Fritz Sonntag kündigte an, im Jahr 2002 mit Martin Fetz den Sieg für die Fans zu holen.


05.08.2001 Willing
Internationales Grasbahnrennen

Thomas Günthör erreichte einen ausgezeichneten 4. Platz in der B-Lizenz Solo

... und die Sensation des Tages:

Nach jahrelanger Motorsportpause gewinnt
Jessy Innauen auf Anhieb das B-Lizenz Solo-Rennen